Der Ferrari 812 Superfast: Weltpremiere in Genf für den neuen, extrem leistungsstarken V12 Berlinetta

FERRARI 812 Superfast

FERRARI 812 Superfast Copyright Foto Ferrari

Leistungsstärkster 800-PS-Sportwagenmotor aller Zeiten

Maranello, 16. Februar 2017 – Ferrari hat sich den 87. Internationalen Auto-Salon Genf als Schauplatz für die Weltpremiere des neuen V12-Berlinetta ausgesucht: der 812 Superfast, der stärkste und schnellste Ferrari in der Geschichte der Marke.

Der neue Wagen verfügt nicht nur über eine Fülle innovativer Merkmale, er ist auch deshalb geradezu symbolträchtig, weil die V-12-Serie den offiziellen Beginn der ruhmreichen Geschichte des Cavallino Rampante im Jahr 1947 – vor 70 Jahren – markierte.

Der 812 Superfast läutet nun eine neue Ära in der Geschichte der Ferrari Zwölfzylinder ein und baut dabei auf dem wertvollen Erbe des F12berlinetta und des F12tdf auf. Gedacht ist das neue Modell für Kunden, die sich den stärksten und exklusivsten Ferrari der Serie wünschen, einen kompromisslosen Sportwagen, der ihnen auf der Straße wie auf der Rennstrecke ein berauschendes Fahrerlebnis bietet und gleichzeitig doch so komfortabel ist, dass sie ihn rundum genießen können.

FERRARI 812 Superfast von der Seite

FERRARI 812 Superfast von der Seite Copyright Foto Ferrari

Motor

Der neue 6,5-Liter-Zwölfzylinder bringt satte 800 PS auf die Straße, damit setzt der 812 Superfast den neuen Maßstab im Segment der Sportwagen mit Front-Mittelmotor. Die maximale Leistung liegt bei 8.500 U/min an und entspricht einer Literleistung von 123 PS/l. Es muss kaum betont werden, dass bisher kein anderer Sportwagen mit Frontmotor jemals auch nur in die Nähe dieser Werte gekommen ist. Sie sorgen für eine aufregende Spitzenleistung, die als exklusives Merkmal von Ferraris ruhmreichen V12-Erbe zu sehen ist.

Die Leistung des Triebwerks wird natürlich von einem kraftvollen Soundtrack begleitet, der die akustischen Stärken des vergrößerten Hubraums voll einsetzt.

FERRARI 812 Superfast von hinten

FERRARI 812 Superfast von hinten Copyright Foto Ferrari

Das maximale Drehmoment beträgt 718 Nm bei 7.000 U/min, wobei 80 % davon bereits bei 3.500 U/min zur Verfügung stehen. Das wirkt sich positiv sowohl auf das Fahrverhalten als auch auf die Beschleunigung selbst bei niedrigen Drehzahlen aus.

Dieses Leistungsniveau wurde zum Teil dadurch erzielt, dass erstmals bei einem Hochleistungssportwagen eine Direkteinspritzung mit 350 bar Druck eingesetzt wird, die mit variablen Ansaugrohren kombiniert wurde, deren Konzept aus den F1-Saugmotoren stammt.

Das Doppelkupplungsgetriebe des 812 Superfast weist spezielle Übersetzungen auf, die zusammen mit kürzeren Schaltzeiten beim Gangwechsel die Gasannahme noch weiter verbessern.

FERRARI 812 Superfast 3/4 von hinten

FERRARI 812 Superfast 3/4 von hinten Copyright Foto Ferrari

Fahrdynamik

Der 812 Superfast ist mit den modernsten Steuersystemen und -komponenten ausgestattet und bietet daher ein unnachahmliches Handling und eine einmalige Straßenlage. Als erster Ferrari verfügt er über eine EPS-Lenkung (Electric Power Steering), die gemäß der kompromisslosen Engineering-Philosophie von Ferrari dazu eingesetzt wird, das Potenzial der Fahrleistung des Autos voll zu nutzen. Durch die vollständige Integration in die gesamte elektronische Steuerung der Fahrdynamik – darunter die neueste Version 5.0 der patentierten Side-Slip-Control (SSC) von Ferrari – lässt sich die starke Leistung des Fahrzeugs leichter handhaben und für spannende Fahrerlebnisse voll ausreizen.

Erstmals wird hier auch mit der Software Virtual Short Wheelbase 2.0 (PCV) gearbeitet, einer Weiterentwicklung auf Basis der mit dem F12tdf gemachten Erfahrungen. Die Software sorgt jetzt für ein noch agileres Handling und eine weitere Reduzierung der Reaktionszeit.

FERRARI 812 Superfast Front

FERRARI 812 Superfast Front Copyright Foto Ferrari

Design und Aerodynamik

Verantwortlich für das Design des neuen 812 Superfast ist das Ferrari Styling Center. Es definiert die formale Sprache der V12-Ferraris mit Frontmotor völlig neu und unterstreicht die außergewöhnliche Leistung des Fahrzeugs durch ausgesprochen sportliche Linien und Proportionen.

Die schlanke Fließheck-Silhouette des 812 Superfast wird erzeugt durch ein Zwei-Box-Design mit hohem Heck – eine Anlehnung an den ruhmreichen 365 GTB4 von 1969. Die Gestaltung der Flanken lässt das Heck optisch kürzer erscheinen. Charakteristisches Merkmal sind die beeindruckend muskulösen Radläufe, die dem 812 Superfast auch optisch die Kraft und Aggressivität verleihen, die seinem beeindruckenden V12-Triebwerk zustehen. Die LED-Scheinwerfer sind in das Design der modellierten Lufthutzen auf der Motorhaube integriert und betonen ebenfalls den vorderen „Muskel“, der sich mit dem vorderen Radlauf vereint und ihn umspannt.

Die vier runden Rückleuchten stehen ganz in der Ferrari Tradition und heben die horizontalen Designlinien hervor. Sie verleihen dem 812 Superfast eine breite, imposante Haltung und lassen optisch sowohl den Spoiler als auch die Kabine niedriger erscheinen.

Wie bei allen Ferraris sind Design und Aerodynamik nahtlos miteinander verwoben, und diese enge Verbindung erzeugt innovative Formen und Lösungen. Zwei Beispiele: der multifunktionale Frontabschnitt mit einer Vielzahl aerodynamischer Lösungen wie etwa aktive Klappen vorne am Unterboden und die hintere Flanke mit ihrem neuen Luft-Bypass zur Erhöhung des Abtriebs.

Zur Feier des 70. Geburtstags von Ferrari erhält der Wagen eine spezielle neue Farbe: Rosso Settanta.

FERRARI 812 Superfast Cockpit

FERRARI 812 Superfast Cockpit Copyright Foto Ferrari

Innenraum

Auch der Innenraum des F152M wurde entsprechend dem extremeren Äußeren neugestaltet, geblieben aber ist der außergewöhnliche Komfort und die Geräumigkeit, die die Ferrari V12-Berlinettas mit Frontmotor schon immer ausgezeichnet haben.

Die Kabine hat jetzt einen sportlicheren, radikaleren Look – die Hauptelemente scheinen zu schweben und erzeugen damit die Wirkung von nervöser Ungeduld eines edlen Rennpferds und schlanker Eleganz. Das horizontale Armaturenbrett schmiegt sich elegant um die zentralen Luftöffnungen und verleiht dem Cockpit ein raffiniertes, modelliertes Aussehen.

Weitere Merkmale sind neue sportlichere und ergonomischere Sitze, eine neue HMI (Mensch-Maschine-Schnittstelle) mit neuem Lenkrad und Kombiinstrument sowie neueste Entwicklungen bei Infotainment- und Klimaanlage.

Mehr als nur ein Sammlerstück – Die 10 teuersten Oldtimer der Welt

Ferrari 250 GTO 1962. Quelle Wikipedia

Ferrari 250 GTO 1962. Quelle Wikipedia

Der Männer liebstes Kind ist ja bekanntermaßen das Auto. Und da sind viele Fahrer gerne bereit, auch mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Diese 10 Oldtimer erfordern aber nicht nur einen tieferen Griff, sondern auch tiefere Taschen. Autodoc stellt Ihnen hier die 10 teuersten Oldtimer der Welt vor, halb Auto und halb Geldanlage.

Die 10 teuersten Oldtimer der Welt – günstig geht anders

10. Platz besetzt der 1962er Ferrari 205 GT SWB, dieses klassische Modell des italienischen Flitzers wechselte bei einer Auktion für sage und schreibe 16,5 Millionen Dollar den Besitzer. Der Sportwagen in der Berlinatte Speciale Edition wurde vom Designer Giugiaro entworfen und ist der dritte Bertone-Ferrari.

9. Für 16,8 Millionen Dollar wurde der Ferrari 250 GT California Spyder versteigert. In klassischem Rot sieht dieser Oldtimer von 1961 schon eher nach den Klassikern aus Italien aus. Optisch unterscheidet er sich nur marginal vom Berlinetta Speciale, dafür hatte das Modell California Spyder einige berühmte Fahrer (wie Alain Delon oder James Coburn).

8. 17,6 Millionen Dollar investierte der neue Fahrer eines Ferrari 250 LM von Scaglietti in seinen neuen, fahrbaren Untersatz. Der 250 LM wurde nur in geringer Stückzahl hergestellt (32), da das Modell ein Prototyp für die GT-Meisterschaft werden sollte. Der Deal zerschlug sich und die wenigen produzierten Modelle wurden Sammlerstücke.

7. Mit 18,2 Millionen Dollar wechselte noch ein California Spyder den Besitzer. Die 1,4 Millionen Mehrwert erhielt dieser „Scheunenfund“ durch seinen Vorbesitzer. Das war nämlich die französische Schauspielikone Alain Delon höchstselbst. Ansonsten war der schwarze Spyder eher in bescheidenem Zustand, aber bei einem solchen Klassiker kann man sicher über kleine Makel hinweg sehen.

6. 18,4 Millionen Dollar erzielte der Ferrari 375 Plus Competizione bei einer Auktion. Das Modell von 1954 besticht durch sein mattes Rot und war in seiner Zeit ein waschechter Rennwagen. Immerhin 330 PS bringt das V12-Triebwerk mit.

5. Mit 26,5 Millionen Dollar Verkaufspreis erzielte der Ferrari 275 GTB/C Speciale einen extrem hohen Verkaufspreis. Das liegt auch daran, dass nur noch drei Exemplare des Sportwagens existieren. Optisch ähnelt der Italiener dem DB-5 aus Bonds Sammlung.

4. Auch der verwandte Ferrari 275 GTB/4 NART Spyder ist eine echte Seltenheit. Das Cabrio wurde insgesamt nur zehn Mal gebaut, 27,5 Millionen Dollar erzielte eines der zehn Modelle. Immerhin zwei der zehn Spyders wurden in Deutschland zugelassen.

3. Fahren wie Juan Manuel Fangio? Mit dem Ferrari 290 MM erfüllte sich ein Rennfahrer in spe den Traum. Für 28 Millionen Dollar. Der Rennwagen von 1956 ist durch die Lufteinlasse in der Motorhaube ebenso markant gezeichnet wie durch die auffälligen Auspuffrohre.

2. Der zweite Platz gehört dem einzigen Nicht-Ferrari auf der Liste. 29,65 Millionen Dollar erzielte ein echter Silberpfeil, an dessen Steuer eins ebenfalls Fangio saß. Der Mercedes-Benz W196R der Saison 54/55 glänzt optisch in markantem Silber und begründete die Rennsportsparte der Stuttgarter.

1. Der Ferrari 250 GTO aus dem Jahre 1962 ist unangefochtener Spitzenreiter der aktuell teuersten Oldtimer. Er gilt auch heute noch als einer der besten Sportwagen aller Zeiten und aus der Originalserie (62/63) wurden nur 36 Fahrzeuge produziert. Damit ist der 250 GTO eine Perle mit Seltenheitswert.

Sportlichkeit mit Seltenheitswert

Diese zehn Sportwagen sind mehr als nur Oldtimer. Um auf dieser Liste zu landen, musste nicht nur jedes einzelne Modell eine Besonderheit sein, sondern auch die Wagen selbst müssen eine Geschichte erzählen können.
Selbst als Autoliebhaber dürfen Sie sich glücklich schätzen, einmal in der Nähe ihrer Fahrspuren zu verweilen. Aber träumen dürfen Sie natürlich…